Von The Doors bis „Knockin’ on Heaven’s Door“: Türen in der Musik

von | 9. September 2026 | News

Türen sind allgegenwärtig und aus unserem Alltag nicht wegzudenken. Das zeigt sich schon in Sprichwörtern wie „Wenn sich eine Tür schließt, öffnet sich eine andere“, „Zwischen Tür und Angel“ und vielen anderen. Auch im Film hat man die Türen für sich entdeckt, wie wir kürzlich mit unserem Beitrag „11 Filmtüren, die Geschichte geschrieben haben“ zeigten. Und wenn wir schon im kreativ schaffenden Bereich sind, macht natürlich auch die Musikwelt keine Ausnahme. Viel Spaß mit 12 Türen in der Musik.

► Bob Dylan – Knockin‘ on heaven’s door

Natürlich darf dieser Evergreen nicht fehlen. Von Bob Dylan im Jahr 1973 veröffentlicht, und von den Guns ‘n Roses 1992 erneut zu Weltruhm gebracht, erkennt diesen Klassiker vermutlich ein jeder bereits bei den ersten Tönen. Wie die Himmelspforte gesichert ist, konnte bis heute nicht letztgültig geklärt werden, aber sollte jemals ein himmlischer Bedarf bestehen, sind wir gerne da und helfen weiter.

The Doors – Break on through

Ein weiterer Klassiker und eine Band, die sich direkt nach Türen benannt hat. Bereits 1967 veröffentlichte die Gruppe um Jim Morrison ihren ebenfalls bis heute präsenten Gassenhauer. Wenn er dabei von „Break on through to the other side“ singt, ist natürlich die Frage: Wie gut ist diese andere Seite gesichert? Ein System 3060 beispielsweise würde sicherlich nicht so einen kurzen Prozess daraus machen.

Die Türen – Gut für mich, schlecht für die Welt

Eine Doors-Coverband? Nein, auch wenn der Name es einem nahelegen könnte, so kommt der Bandname nicht von den Doors, sondern entstand unabhängig davon. Sicherlich ist es nicht die bekannteste Band dieser Liste, aber eine Band, die sich Die Türen nennt, hat ihren Platz in dieser Liste schwer verdient. Musikalisch einordnen lässt sich die Berliner Band schwierig, wer neugierig ist, ist eingeladen, es selbst auszuprobieren und einzuordnen.

Editors – Smokers outside the hospital doors

Erfolgreiche Alben, Headliner-Positionen auf Festivals wie Hurricane und Southside… Und auch die Editors machen sich Gedanken um Türen. Wenn auch vielleicht nicht so gesund, schließlich sind Raucher im Krankenhaus nicht unbedingt die Gruppe, die der Gesundheit am zuträglichsten ist. Aber zumindest wussten sie schon 2007, dass es im Krankenhaus sicherheitstechnisch Besonderheiten gibt. Mehr dazu gibt es in unserem Blog-Artikel „Zutritts- und Zonenkonzepte für Krankenhäuser – zwischen Reform und Resilienz“.

Teddy Swims – The Door

Mit „Bad Dreams“ feierte Teddy Swims im Jahr 2025 beachtliche Charts-Erfolge. Aber wie das oft so ist: Es gab auch ein Leben vor dem großen Durchbruch. Wobei: Beachtlich war auch schon der Erfolg mit „The Door“, das es in Deutschland zwar nur auf Platz 68 in die Single-Charts brachte, aber 16 Wochen drin blieb und dabei mit Gold ausgezeichnet wurde. Es kann eben nie schaden, sich mit Türen zu beschäftigen.

Crazy Town – Revolving Door

Auch, wenn bei Crazy Town mit „Butterfly“ ein unerreichbarer Erfolg eingefahren und dreifach Gold geholt wurde, so ging es danach doch noch weiter mit der Band. Unter anderem mit der Nachfolge-Single „Revolving Door“. Zu deutsch also eine Drehtür. Der Türenfachmann weiß sofort: Es handelt sich hierbei um eine Personenvereinzelungsanlage.

Genesis – Open Door

Im Gesamtwerk eher weniger bekannt, aber auch Genesis haben sich mit dem Thema Türen beschäftigt. Zunächst als B-Seite veröffentlicht, erschien es 1982 auch auf „Three Sides Live“ und später auf einer Archiv-Zusammenstellung. In der Besetzung Phil Collins, Tony Banks und Mike Rutherford entstand hier eine Ballade, in der die offene Tür den Abschied von einem geliebten Menschen symbolisiert.

Caroline Polachek – Door

Spätestens mit dem Album „Desire, I Want to Turn Into You“ avancierte Caroline Polachek im Jahr 2023 zum Feuilleton-Liebling. Aber auch zuvor war sie bereits musikalisch aktiv und brachte einige Perlen hervor. So beispielsweise „Door“, das sich in einer mystischen Stimmung mit Neuanfängen beschäftigt und für die Künstlerin selbst ebenfalls ein Neuanfang war: Es war 2019 das erste Stück, das sie unter ihrem eigenen Namen veröffentlichte, nachdem sie zuvor viele Jahre mit der Band Chairlift unterwegs war.

Death Cab for Cutie – Doors unlocked and open

Gegründet im Jahr 1997 sind Death Cab for Cutie längst zu einer Institution im Bereich des Indie- und Alternative Rock geworden. Da wundert es nicht, dass auch diese Band sich mal mit Türen beschäftigt hat. So geschehen im Jahr 2011 auf einem Album, das passenderweise auf den Namen „Codes and Keys“ hörte. Wenn wir den Musikern um Ben Gibbard aber einen Rat geben dürften: Statt „Doors unlocked and open“ empfiehlt sich ein digitales Zutrittskontrollsystem mit individuellen Zugangsberechtigungen.

Silk Sonic – Leave the Door Open

Willkommen in der Welt der Supergroups! Für Silk Sonic haben sich Anderson Paak und Bruno Mars zusammengetan, um gemeinsam ihre Vision von Soul und R&B zu verwirklichen. Mit durchschlagendem Erfolg, vor allem in den USA: Das Album „An Evening with Silk Sonic“ hielt sich ganze 60 Wochen lang in den Charts und die Single „Leave the Door Open“ avancierte dabei zum Hit, der die Nummer 1 erreichte und es ebenfalls auf beachtliche 39 Wochen in den Charts brachte. Die Tür zum Erfolg stand also weit offen.

Mystery Jets – Two Doors Down

Ein Thema, das die Musik wohl seit ihrer Erfindung mitprägt, sind Herzensangelegenheiten. So auch bei den Mystery Jets, die es in „Two Doors Down“ eben mit Türen symbolisieren. Der Erzähler des Stücks ist „in love with the girl who lives two doors down“ und das ziemlich unglücklich. Soll er sie ansprechen? Soll er woanders hinziehen? Ob er seine Schüchternheit am Ende noch überwinden konnte, bleibt offen. Definitiv aber haben die Briten hier einen Ohrwurm geschaffen.

► Silverchair – The Door

Den Abschluss dieser Liste bilden Silverchair, die sich vor inzwischen fast 30 Jahren mit einer Tür beschäftigt haben. Damals noch stark vom Grunge geprägt, hat die 2011 aufgelöste Band um Daniel Johns sich hier nach eigener Aussage stark von Led Zeppelin und ihrer Ära inspirieren lassen. Das hört man dem wuchtigen Arrangement aus dem Album „Freak Show“ an. Eine weitere gelungene Auseinandersetzung mit dem Thema Türen.