+44 (0) 7717 / 307254 uk-simonsvoss@allegion.com

Gefahrenquellen in Kliniken via digitaler Zutrittskontrolle ausschließen

von | 2. Oktober 2023 | Branchen

In einer digital vernetzten Welt müssen medizinische Einrichtungen den technischen Fortschritt nicht nur begleiten, sondern aktiv mitgestalten. Digitale Zugangskontrollsysteme bieten einen beispielhaften Schritt in diese Richtung. Sie adressieren gezielt Gefahrenquellen in Kliniken und stellen so die Sicherheit von Patienten und Personal konsequent in den Mittelpunkt.

Sicherheit in Kliniken – essenziell für den reibungslosen Tagesablauf

Sensible Bereiche in medizinischen Einrichtungen erfordern spezielle Sicherheitsmaßnahmen. Ob Patientenzimmer, in denen Intimität und Ruhe gewahrt werden sollen oder Archive mit vertraulichen Patientenakten – die Integrität dieser Orte ist essenziell. Die Notwendigkeit eines umfassenden Sicherheitssystems ist in dieser komplexen Umgebung nicht nur erwünscht, sondern unverzichtbar.

  • Autorisierter Zutritt: Bereiche wie OP-Säle sowie Intensiv- und Neugeborenenstationen erfordern höchste Sterilität und müssen besonders geschützt werden. Viele Räumlichkeiten enthalten auch medizinische Geräte, die aufgrund ihres hohen Wertes und ihrer lebenswichtigen Funktion im Fokus eines sicheren Krankenhauses stehen sollten. Darüber hinaus sind Medikamentenlager, speziell jene mit teuren oder missbrauchsanfälligen Substanzen, konsequent vor unbefugtem Zugriff zu sichern.
  • Datenschutz: Die Digitalisierung in Kliniken vereinfacht den Umgang mit medizinischen Daten, birgt jedoch Sicherheitsherausforderungen: Neben Cyberattacken stellt der physische Zugriff auf Hardware und Akten ein Risiko dar. Ein ganzheitlicher Schutz, digital und physisch, ist daher fundamental.
  • Personal- und Patientensicherheit im Krankenhaus: Digitale Schließsysteme erhöhen die Sicherheit in Kliniken durch individuelle Zutrittsrechte und lückenlose Überwachung. Verlorene Zugangsmittel sind sofort deaktivierbar. Dies minimiert das Risiko unbefugten Zugangs und fördert ein generelles Gefühl der Sicherheit in der gesamten Einrichtung.

Probleme herkömmlicher Zutrittskontrollen mit Schlüssel & Co.

Traditionelle Zutrittskontrollen, die auf mechanischen Schlüsseln basieren, waren jahrzehntelang die Norm. Dabei gibt es eine ganze Reihe inhärenter Risiken. Ein verlorener oder gestohlener Schlüssel kann schwerwiegende Sicherheitslücken verursachen und den Zugang zu kritischen Bereichen für das Personal behindern. Die Nachverfolgung und Verwaltung von hunderten oder sogar tausenden von Schlüsseln ist nicht nur ressourcenintensiv, sondern auch zeitaufwändig. Hinzu kommt, dass bei einem Sicherheitsvorfall oft das gesamte Schließsystem geändert werden muss, was zu erheblichen Kosten und Betriebsunterbrechungen führen kann.

Moderne digitale Schließsysteme bieten eine flexible und sichere Alternative, die sich an die dynamischen Anforderungen medizinischer Einrichtungen anpasst. 

Digitale Zutrittskontrollen: zukunftsorientierte Lösung für ihr Krankenhaus 

Digitale Zutrittskontrollen ermöglichen eine individuelle und flexible Vergabe von Zugriffsrechten und deren lückenlose Überwachung. Bei Verlust des gewählten Identifikationsmediums wie Transponder, SmartTags oder einer SmartCard kann dieses sofort deaktiviert werden, wodurch das Sicherheitsrisiko minimiert wird.

Zu den herausragenden Vorteilen gehören:

  • Automatisierte Dokumentation zur Nachverfolgung von Zutritten, was auch die Verwaltung erheblich erleichtert.
  • Gewährleistung des Zugangs nur für autorisierte Personen.
  • Hygienestandard: Dank berührungsloser Technologie wird das Kreuzkontaminationsrisiko verringert.
  • Automatische Protokollierung, welche die Fehleranfälligkeit reduziert, indem menschliche Fehlerquellen ausgeschlossen werden.
  • Globaler Zugang ermöglicht die Fernprogrammierung und -überwachung, was insbesondere auch für sehr große Klinikketten von Vorteil ist.

Vor dem Hintergrund immer komplexerer und spezialisierter Anforderungen im Gesundheitssektor wird die Umrüstung auf fortschrittliche digitale Lösungen wesentlich. Elektronische Zutrittssysteme für Krankenhäuser & Co. hebeln die Limitierungen traditioneller Schließsysteme aus und stellen eine zukunftsweisende, innovative Technologie für Kliniken und medizinische Einrichtungen dar.

 

Ein Krankenhaus, das in die digitale Zutrittskontrolle investiert, investiert in den Schutz seiner Patienten, seines Personals und seiner Reputation.

Oliver Brandmeier

Produktmanagment, SimonsVoss

Perfekt auf Ihre Klinik zugeschnitten – das System 3060

Das elektronische Schließsystem 3060 zeichnet sich durch seine Multifunktionalität aus, was bedeutet, dass es in der Lage ist, einer Vielzahl von Herausforderungen gerecht zu werden, die in medizinischen Einrichtungen auftreten können. Es verbindet modernste Technik mit benutzerfreundlichen Anwendungen, um den Sicherheitsstandards von heute und morgen gerecht zu werden. Dabei bietet es nicht nur erhöhte Sicherheit im Krankenhaus, sondern auch einen optimierten Workflow für das Personal. Unnötige Verzögerungen durch Schlüsselsuche oder -austausch gehören der Vergangenheit an.

  • Zutrittskontrolle und Diebstahlschutz: Diese Basisfunktionen des Systems 3060 gewährleisten, dass nur autorisierte Personen Zugang zu bestimmten Bereichen haben und wertvolle Ressourcen vor Diebstahl geschützt sind.
  • Sicherheitsschränke: Spezialisierte Schränke sichern Medikamente und vertrauliche Dokumente vor unberechtigtem Zugriff.
  • Vernetzung: Die Möglichkeit, Zutrittsberechtigungen in Echtzeit zu aktualisieren und anzupassen, ist besonders in Notfallsituationen von unschätzbarem Wert.
  • Zentrales Facility-Management: Ein zentralisiertes Verwaltungssystem erleichtert das Facility-Management erheblich, indem es Organisationsabläufe strafft und optimiert.
  • Türüberwachung mit Alarm: Das Door-Monitoring ist ein zusätzliches Sicherheitsmerkmal, das dafür sorgt, dass kritische Bereiche rund um die Uhr überwacht werden und jeder unberechtigte Zugriffsversuch sofort gemeldet wird.

Klinikum Großhadern in München

Klinikum Großhadern in München

Digitale Schlösser in der Uniklinik München – eine echte Erfolgsgeschichte

Das Universitätsklinikum München mit den Standorten Innenstadt und Großhadern versorgt jährlich mehrere Hunderttausend Patienten. Angesichts der immensen Größe und der stetigen Besucherströme stellt der Zutritt zum Klinikum eine entscheidende Sicherheitsherausforderung dar. SimonsVoss hat sich dieser Herausforderung gestellt und beeindruckende Ergebnisse erzielt. 

Im Rahmen des Projekts wurden 15.000 Türen und Schließzylinder umgerüstet und über 10.000 Transponder bereitgestellt. Betroffen waren 28 Kliniken, neun Institute und sechs Abteilungen mit einer Gesamtfläche von 280.000 Quadratmetern, darunter kritische Areale wie Intensivstationen, Operationssäle, Labore, IT- und Serverräume sowie die Gebäudetechnik. Um im Brandfall sichere Fluchtwege zu gewährleisten, wurden spezielle Panikschlösser verbaut. Für zusätzliche Sicherheit in sensiblen Bereichen wie der Psychiatrie sorgen suizidsichere Schließzylinder. 

Die Softwaresteuerung erfolgt durch das Facility-Management über das Steuerungsmodul. Um sicherzustellen, dass alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit dem neuen System vertraut sind, wurden während der zehnjährigen Umstellungsphase kontinuierlich Schulungen durchgeführt. Dieses Projekt zeigt deutlich, wie der technologische Fortschritt in Kombination mit einer sorgfältigen Planung und Umsetzung die Sicherheit in großen medizinischen Einrichtungen deutlich erhöhen kann.

Einfache Implementierung digitaler Zutrittskontrollen für einen sicheren Klinikalltag

Die Digitalisierung des Zutrittsmanagements ist weit mehr als ein Technologiewechsel. Sie ist ein strategisches Upgrade, das die Grundlagen einer sicheren und effizienten Einrichtung neu definiert. Die anfänglichen Investitionskosten werden schnell durch die langfristigen Vorteile in Bezug auf Sicherheit, Komfort und Ressourceneffizienz ausgeglichen. Um diesen nahtlosen Übergang zu gewährleisten, ist jedoch ein methodisches und schrittweises Vorgehen erforderlich.

Schritt für Schritt: Ihr Weg zur digitalen Zutrittskontrolle

1. Bedarfsanalyse: Beginnen Sie mit unserer detaillierten Checkliste für das Gesundheitswesen, um den genauen Bedarf und die Anforderungen Ihrer Einrichtung zu ermitteln.

2. Der erste Kontakt: Kontaktieren Sie unser kompetentes Serviceteam oder finden Sie einen qualifizierten Fachhandelspartner in Ihrer Nähe.

3. Persönliche Beratung: Ein Experte führt Sie durch alle Möglichkeiten und erstellt gemeinsam mit Ihnen ein maßgeschneidertes Angebot.

4. Flexible Installation: Beginnen Sie mit der schrittweisen Umrüstung – egal, ob es sich um Außentüren, Medikamentenräume oder andere spezifische Bereiche handelt. Unsere Lösungen fügen sich nahtlos in Ihre bestehende Infrastruktur ein, sodass die Umstellung so reibungslos wie möglich verläuft.

5. Intensive Schulung: Parallel zur Installation sorgen wir für eine gründliche Schulung des verantwortlichen Personals und des Facility-Managements. Unsere Software ist benutzerfreundlich gestaltet: Zutrittsberechtigungen können mit wenigen Klicks vergeben und verwaltet werden.

6. Rollout: Nach erfolgreicher Installation und Schulung erfolgt die Ausgabe der digitalen Schließmedien an die Mitarbeiter. Mit der richtigen Vorbereitung verläuft dieser Prozess reibungslos und effizient.

Jetzt in verbesserte Krankenhaussicherheit investieren!

Schließsysteme von SimonsVoss schützen Krankenhäuser vor zahlreichen potenziellen Gefahrenquellen. Sind auch Sie daran interessiert, in die Zukunft der Krankenhaussicherheit zu investieren? Kontaktieren Sie hier unser Serviceteam für weitere Informationen oder lesen Sie sich noch detaillierter in das Thema ein mit unserem kostenlosen Whitepaper „Digitale Zutrittskontrolle im Gesundheitswesen“, um mehr über die vielfältigen Möglichkeiten zu erfahren, mit denen Sie Ihr Krankenhaus sicherer machen können.